Glücksbringer

1. Februar 2018

“ Schreiben Sie zwei Wochen lang täglich auf, was Ihnen an Positivem, Schönem, Gelungenem und Beglückendem begegnet! Wenn Ihnen nicht spontan und sofort etwas einfällt, suchen Sie aufmerksam. Achten Sie auf Kleinigkeiten, einen Sonnenstrahl, ein Lächeln, Ihr Lieblingslied im Radio und vieles mehr. „

Diese Empfehlung gebe ich meinen Patienten häufig am Ende der Therapiestunde als „Hausaufgabe“ mit.
Probleme haben die Eigenschaft, sich in unserm Bewusstsein in den Vordergrund zu drängen und lange haften zu bleiben. Wir übersehen dann leicht die schönen Augenblicke, die es in jedem Leben auch gibt. Wenn wir uns entscheiden, unsere Aufmerksamkeit auf sie zu richten, verändern wir unser Bewusstsein und damit uns selbst. Wir werden achtsam für die kleinen und großen Freuden und haben einen „Glücksbringer“ in unseren Händen.
Wenn meine Patienten zwei Wochen lang ihre „Hausaufgaben“ machen, entsteht ihr ganz persönliches „Tagebuch des kleinen Glücks“, das sie staunen lässt, ihnen Mut macht und ihre Widerstandskraft stärkt. Sie erkennen, dass ihr Leben nicht nur aus Problemen und Schwierigkeiten besteht und erschließen sich eine Kraftquelle der guten Erinnerungen, aus der sie täglich schöpfen können.

Wann beginnen Sie Ihr persönliches „Tagebuch des kleinen Glücks“  ?